Selbstständig machen in der Pflege
In der Pflege zu arbeiten, bedeutet Verantwortung, Nähe zum Menschen – und oft auch: wenig Zeit, hoher Druck, wenig Anerkennung. Kein Wunder also, dass viele Pflegekräfte früher oder später an den Punkt kommen, an dem sie sagen: „Ich will das anders machen.“
Die gute Nachricht? Du kannst.
Und du musst dafür nicht alles über Bord werfen oder bei null anfangen. Dich selbstständig zu machen in der Pflege ist heute leichter denn je – vor allem, wenn du weißt, welche Möglichkeiten es gibt und wie du klug startest.
Was bedeutet es, sich in der Pflege selbstständig zu machen?
Selbstständig in der Pflege zu arbeiten heißt nicht automatisch, gleich einen eigenen Pflegedienst zu gründen. Es gibt viele Wege – je nach Ausbildung, Zielgruppe und Geschäftsmodell.
Du kannst dich zum Beispiel spezialisieren auf:
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Ambulante Pflege
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Seniorenbetreuung zuhause (24-Stunden-Betreuung)
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Pflegeberatung nach §45 SGB XI
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Betreuungsassistenz
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oder sogar als Pflege-Coach oder Berater:in arbeiten
Der Vorteil: Du gestaltest deinen Arbeitsalltag selbst. Du entscheidest, wann, wo und wie viel du arbeitest – und vor allem: wie du mit Menschen umgehst.
Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit
Damit dein Start gelingt, solltest du dir einen klaren Plan machen. Hier sind die wichtigsten Schritte auf dem Weg:
1. Fachliche Voraussetzungen
Du brauchst in der Regel eine anerkannte Ausbildung in einem Pflegeberuf – z.?B. als Pflegefachkraft, Altenpfleger:in oder Gesundheits- und Krankenpfleger:in. Je mehr Erfahrung du mitbringst, desto besser.
2. Zielgruppe & Angebot definieren
Was kannst du besonders gut? Womit möchtest du dich positionieren? Eine klare Spezialisierung hilft dir, Kunden gezielt anzusprechen.
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